Beratung
Ich berate Gründer:innen, Führungskräfte und Gremien im DACH-Raum und darüber hinaus zu Themen wie Organisationsgestaltung, Wandel und Transformation, neuen Formen der Arbeit sowie Innovation. Seit über einem Jahrzehnt habe ich im Rahmen meiner Mandate unter anderem mit börsennotierten Konzernen, Genossenschaftsbanken, professionellen Dienstleistungsunternehmen, Musikkonzernen, internationalen Organisationen sowie öffentlichen Verwaltungen zusammengearbeitet. Ich begegne meinen Mandant:innen mit Neugier und einem tiefen Interesse an den Herausforderungen, vor denen sie stehen.
Während die meisten Beratungsansätze die Situation einer Organisation einem bestehenden Framework zuordnen, setzt mein Ansatz bei der Situation selbst an. Dabei arbeite ich mit derselben analytischen Tiefe, die auch meine Forschung auszeichnet, um zu verstehen, warum sich Organisationen oder Teams so verhalten, wie sie es tun. Ich biete damit also maßgeschneiderte Beratungsleistungen, die sowohl wissenschaftlich fundiert als auch darauf ausgelegt sind, praktisch wirksam zu sein und echten Mehrwert für meine Mandant:innen zu schaffen.
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl meiner Beratungsschwerpunkte und -mandate.
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Viele Organisationen stoßen auf zeitliche Probleme, die sie nur schwer als solche erkennen. Dabei ist es gerade der verborgene Faktor Zeit, der häufig über den Erfolg oder das Scheitern von Organisationen und Teams entscheidet. Temporal Design ist mein Ansatz der Organisationsentwicklung, der den Faktor Zeit ernst nimmt. Er rückt die Gestaltung organisationaler Zeitlichkeit, Rhythmen und Zeithorizonte in den Mittelpunkt und bietet Führungskräften einen praxisnahen Rahmen, um scheinbar unüberwindbare organisationale Herausforderungen zu bewältigen. Meine Klient:innen berichten regelmäßig, dass die Arbeit mit meinem Ansatz Raum schafft für Reflexivität, für das Setzen der richtigen Prioritäten – nicht zuletzt in sich überlagernden Transformationsprozessen – und für die Kultivierung langfristiger Denkweisen in einer schnelllebigen Welt. Ergänzend zu meinen Beratungsmandaten führe ich Workshops durch, die Führungsteams jene reflexive Kapazität vermitteln, die sie benötigen, um ihre impliziten zeitlichen Annahmen zu hinterfragen.
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Transformationsprozesse erlahmen, wenn die Strategie sich schneller bewegt als die zugrunde liegende Organisationskultur. Führungsteams neigen dazu, die kulturelle Seite von Veränderungsprozessen zu unterschätzen: Die informellen Routinen und Rituale sowie Identifikations- und Vertrauensdynamiken, die für den Erfolg von Transformationsprozessen entscheidend sind. In einem mehrjährigen Beratungsmandat habe ich beispielsweise ein börsennotiertes Telekommunikationsunternehmen und dessen Top-Management durch eine der folgenreichsten kulturellen und digitalen Transformationen in der deutschen Unternehmenslandschaft beratend begleitet. Neben solchen Mandaten leite ich Workshops zu Themen wie Entscheidungsfindung und Empowerment für Führungskräfte und arbeite mit Finanzinstituten am Aufbau interner Transformationsfähigkeiten.
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Wenn ihre Strukturen nicht mehr zu ihrer Strategie oder zur Beschaffenheit der zu organisierenden Arbeit passen, geraten Organisationen oft ins Stocken. Ausgehend von meiner Forschung und Beratungserfahrung unterstütze ich kleine und große Organisationen dabei, strukturelle Engpässe zu identifizieren, neue Organisationsmodelle für Kollaboration und Agilität zu entwickeln sowie diese zu implementieren. So habe ich beispielsweise in einem mehrjährigen Mandat gemeinsam mit einer internationalen Organisation – Teil des Systems der Vereinten Nationen – ein neue Organisationsstruktur entwickelt und implementiert, mit dem Ziel, die Zusammenarbeit innerhalb ihres globalen Netzwerks von Instituten zu stärken.
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Traditionelle Modi der Zusammenarbeit und der Führung entsprechen oft nicht den Anforderungen wissensintensiver, verteilter und digitaler Arbeitskontexte. Organisationen halten virtuelle Meetings so ab, als würden sie in Präsenz stattfinden, messen Produktivität anhand von Arbeitszeit statt auf die Ergebnisse zu schauen und setzen ständige Verfügbarkeit mit Engagement gleich. Ich arbeite mit Unternehmen zusammen, die diese eingefahrenen Muster überdenken und neu gestalten wollen, etwa mit einem global tätigen Unterhaltungskonzern zu Kultur und inklusiver Führung. Meine Arbeit umfasst auch Weiterbildungsangebote zu Themen wie Kollaboration und nachhaltiges Arbeiten sowie Interventionen auf Teamebene, in denen Teams ihre eigenen Regeln für Verfügbarkeit oder den Umgang mit Unterbrechungen aushandeln. Gestützt auf meine Forschung zu Wissensarbeit, besteht der Anspruch darin, Arbeitsumgebungen zu gestalten, die das kreative Potenzial von Menschen freizusetzen.
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Innovation scheitert selten am Ideenmangel. Sie scheitert meist, weil Organisationen darauf ausgelegt sind, das Bestehende zu perfektionieren, statt das Neue und Unbekannte zu erkunden. Meine Arbeit setzt bei den organisationalen Bedingungen an, unter denen neue Produkte und Technologien, aber auch Management- und Geschäftsmodelle, tatsächlich Fuß fassen können: dem Aufbau von Ambidextrie, um Exploration und Exploitation in Balance zu halten, der Neuausrichtung von Führung und Kultur auf die Gegebenheiten der digitalen Welt sowie dem Verständnis von Innovation als Frage von Rhythmus und Timing statt von Geschwindigkeit. Bahnbrechende Innovationen entstehen selten durch Beschleunigung. Sie entstehen, indem man Zeiträume für Exploration schafft und schützt und weiß, wann der Moment gekommen ist, um auf einen neuen Pfad zu wechseln. Entsprechend arbeite ich mit Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen zusammen, um die notwenigen organisationalen Bedingungen für Innovation herzustellen.